Projektbeispiel

Projekt 2012/2013

Das Dorf Cruz de Mayo liegt etwa 450 km nördlich von Lima in den Anden und umfasst insgesamt 21 kleine, bäuerliche Siedlungen mit ca. 3.700 Bewohnern. Sie leben von Landwirtschaft, Rinder- und Fischzucht. Ein geringer Teil der Produkte wird verkauft, der Großteil dient der Deckung des Eigenbedarfs. Das Wasser des nahegelegenen Sees Parón ist die Lebensgrundlage Bewohner Cruz de Mayos. Diese ist aber zunehmend gefährdet zum einen durch die Stromgewinnung durch die Firma Duke Energy Egenor und zum anderen durch die Mine Yanamina.

Aus Mitteln des Wolfgang-Zwingmann-Fonds konnten wir der Sozialkommission der peruanischen Bischofskonferenz CEAS dabei helfen, die Anwohner des Sees für ihre Rechte zu sensibilisieren, sie dabei aber zu einem friedlichen Handeln zu bewegen. Ziel ist es, in einen Dialog mit den Verantwortlichen in den Unternehmen aber auch auf Seiten des peruanischen Staates zu treten um gute und zukunftsfähige Lösungen für alle zu finden. Besonders freut es uns, dass die Einwohner von Cruz de Mayo für ihr Engagement mit dem Nationalen Menschenrechtspreis Perus ausgezeichnet wurden.

Ansprechpartner

Monika John

Mitarbeiterin Fachbereich Weltkirche

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Erzdiözese Freiburg - Kollektenkasse

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DE95 6005 0101 7404 0408 41

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Verw.-zweck:

360501 Menschenrechte Peru